Referenzfilmförderung

Aufgrund eines erfolgreichen, den Förderungsvoraussetzungen entsprechenden Kinofilms (Referenzfilm) fördert das Filminstitut die Herstellung und Stoffentwicklung eines neuen Films in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse (Referenzmittel). Voraussetzung ist, dass der Referenzfilm mindestens 40.000 Referenzpunkte erreicht hat.

Die Referenzpunkte werden aus dem ZuschauerInnenerfolg (Besuche) im Inland sowie Preisen und Teilnahmen an international bedeutsamen Festivals ermittelt
(siehe Festivalliste bzw. Anlage A der Förderungsrichtlinien).

Mit Wirksamkeit 1. Jänner 2013 hat der Aufsichtsrat eine Änderung der Festivalliste beschlossen, vor allem im Bereich Dokumentarfilm.

Die Berechnung der Referenzmittel richtet sich nach jenen Förderungsrichtlinien, die zum Zeitpunkt des ersten referenzmittelauslösenden Ereignisses gültig sind:
dem gewerblichen Kinostart in Österreich bzw. dem Datum des Festivals bzw. Auszeichnung.

Für die Berechnung der Referenzmittel steht in der Sidebar ein Tool zur Verfügung.

Die Details zur Referenzfilmförderung bzw. die näheren Bestimmungen entnehmen Sie bitte den aktuellen PDF-Dokument, 384,71 KB Förderungsrichtlinien S.9 ff.

Der Antrag auf Bindung von Referenzmittel hat spätestens bis 15. Jänner des Jahres, in dem der Abruf geplant ist, zu erfolgen ("Antragsformular Bindung von Referenzmittel" in der Sidebar). Nicht rechtzeitig angemeldete Referenzmittel können für das laufende Jahr nicht zur Verfügung gestellt werden.

Referenzmittel für ProduzentInnen
Referenzmittel sind widmungsgemäß für die Herstellung eines neuen Vorhabens zu verwenden. Bis zu maximal 80.000 Euro können davon für Stoff- und Projektentwicklungen sowie sämtliche Maßnahmen der Verwertung verwendet werden.

Die Anträge können frühestens nach Kinostart, spätestens 32 Monate danach gestellt werden. Die Zusage und damit die Bindung dieser Mittel erlöschen jedenfalls nach 36 Monaten nach Kinostart.

Anträge für Projekte mit Referenzmittel können mit den entsprechenden Formularen jederzeit gestellt werden, wobei alle Unterlagen in einfacher Ausführung vorzulegen sind.

Anträge für Projekte mit selektiven Fördermitteln und Referenzmitteln müssen zu den Einreichterminen gestellt werden.  

Stoffentwicklung ("incentive funding") für AutorInnen und RegisseurInnen
Das Filminstitut fördert durch Zusatzbeträge ("incentive funding") auch die Entwicklung neuer Stoffe.

Antragsberechtigt sind der/die AutorIn und der/die RegisseurIn des Referenzfilms. Die Höhe der jeweiligen Zusatzbeträge ist in der Anlage E der Richtlinien festgelegt.

Der Antrag auf Stoffentwicklung kann frühestens nach Kinostart, spätestens 24 Monate danach gestellt werden, danach erlischt die Zusage und damit die Bindung dieser Mittel.

Die Antragstellung für eine Stoffentwicklung aus Referenzmitteln kann jederzeit mittels PDF-Dokument, 443,04 KB Antragsformular Drehbuch- und Konzepterstellung erfolgen, wobei alle Unterlagen in einfacher Ausführung vorzulegen sind.

Bei Rückfragen wenden sie sich bitte an: lucia.schrenk@filminstitut.at

07.01.2013