Richtlinien

Die Voraussetzungen für die Gewährung von Förderungen sind in den Förderungsrichtlinien geregelt. Darin sind insbesondere die Anforderungen an die Antragstellung enthalten.

PDF-Dokument, 407,35 KB Förderungsrichtlinien

Antragsformulare


Der Aufsichtsrat hat in seiner zweiten Sitzung 2014 hinsichtlich der "Virtual Print Fees" folgendes beschlossen:
"Anerkannt werden die Kosten für analoge und digitale Kopien, sowie allfällige Kosten für die Schlüsselvergabe bei digitalen Filmeinsätzen. Im Sinne eines möglichst breit gestreuten und diskriminierungsfreien Zugangs österreichischer Kinos zu geförderten Verleihmaßnahmen können auch VPF-Zahlungen (Zahlungen für "Virtual Print Fees") als Teil der Vorkosten anerkannt werden. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist, dass der Förderungswerber im Sinne einer aufrechten Geschäftsbeziehung sowohl an den in Österreich vorhandenen Integratorenmodellen (Dcinex und DDAL) als auch am freiwilligen VPF-Modell der österreichischen Filmwirtschaft teilnimmt. Die Überprüfung der VPF Rechnungen und deren ordnungsgemäßer Bezahlung ist fixer Bestandteil der Stichproben im Rahmen der Kinostartabrechnung."


Der Aufsichtsrat hat in der ersten Sitzung 2014 beschlossen, dass mit sofortiger Wirkung der Richtsatz für die Fertigungskosten von Nachwuchsfilmen in Höhe von 1,5 Mio. Euro als Höchstsatz gilt.

Des Weiteren wurde mit Wirkung ab 01.07.2014 beschlossen, die Anzahl der eingesetzten Kopien bei der Ermittlung von Referenzmitteln nicht mehr zu berücksichtigen.


Der Aufsichtsrat hat in der letzten Sitzung 2013 eine Adaptierung der Richtlinien beschlossen, gültig ab 1.1.2014:

Kalkulationshilfe 2014
  • Anhebung der Richtsätze für Regie: +25% bis Fertigungskosten v. 3 Mio. Euro, danach +20%
  • Änderungen aufgrund des per 01.01.2014 geltenden Kollektivvertrages (+2,4%)
  • Berücksichtigung der Mindesttarife bei Werkstattprojekten (Nachwuchsförderung)
  • Lohnnebenkosten gem. Beitragssätze 2014
Siehe Kalkulationshilfe: Antragstellung

Festivalliste
San Sebastian (Wettbewerb, "New Directors") und Locarno (Wettbewerb) ersetzen Rotterdam (Teilnahme)
Siehe: Anlage A bzw. Festivalliste


Der Aufsichtsrat hat in der Sitzung vom April 2013 eine Richtlinienänderungen, beschlossen.
PDF-Dokument, 14,91 KB Stoffentwicklung April 2013


Hinweis! Die Bemessung der seit 2012 in Geltung befindlichen Richtsätze für Drehbuchhonorare ist als Orientierungshilfe zu verstehen: Das Filminstitut empfiehlt im Falle von Nachwuchsprojekten (erster oder zweiter Langfilm) jedenfalls einen Abschlag von 25% bis 30% dieses Satzes. Bei der Bewertung ist grundsätzlich auch zu berücksichtigen, ob es sich um einen Originalstoff oder die Verwendung einer Vorlage handelt.